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News




Über unsere weiteren Patientenveranstaltungen 2014 werden wir Sie rechtzeitig informieren





Leistungen

Arthrosetherapie

Arthrosen beginnen mit einem kleinen Knorpelschaden, der zu einem gesteigerten Abrieb der gelenkbildenden Oberfläche und zu einem Verlust an Knorpelsubstanz führt. Der unter dem Gelenk liegende Knochen verändert und verformt sich und versucht durch knöcherne Anbauten den dadurch veränderten Druck- und Stoßbelastungen gerecht zu werden. Die Folge ist jedoch eine zunehmende Bewegungseinschränkung der Gelenke.
In unseren Präventionskonzepten gegen Arthrose berücksichtigen wir auch ausreichende Bewegung ohne Überlastung, den Schutz vor Gelenkverletzungen und die Verhinderung von Übergewicht durch eine sorgfältige Ernährungsberatung. Unterstützend wirken Medikamente zur Verbesserung der Knorpelfunktion und Nahrungsergänzungsmittel mit knorpelschützendem Effekt.
Zusätzlich können wir durch Injektion mit Hyaluronsäure die Gleitfähigkeit des Gelenkes verbessern.
Eine Magnetfeldtherapie erhöht darüber hinaus den Stoffwechsel der Knorpelzellen und steigert auf biologischem Weg die Regenerations-leistung der Knorpelzellen, so dass der Knorpel höher und wider-standsfähiger wird und sich der Abrieb verringert.
Für die ultramoderne Kernspinresonanztherapie wurde in verschiedenen Studien sogar nachgewiesen, dass sich die Knorpeldichte im Gelenk erhöhen lässt und damit evtl. eine Reparatur von Knorpelschäden möglich ist.


Ergonomie

Viele orthopädische Probleme lassen sich auf eine fehlerhafte Haltung am Arbeitsplatz zurückführen. Wir haben deshalb im Rahmen des Freiburger Rücken Intensiv Programms Analysemethoden und Techniken zur Verbesserung von Positionen am Arbeitsplatz entwickelt.


Fußorthopädie

Weil bei Problemfüßen, bei Sportlern oder bei Kindern die Fußstellung und das Abrollverhalten eine große Rolle spielen, haben wir uns auf deren Behandlung spezialisiert. Mit unserer 3-D-Scantechnik erfassen wir jede Fußgeometrie optimetrisch, so dass dann mit computergesteuerter automatischer CNC-Fräsung jede Einlage individuell hergestellt werden kann. Mit diesen speziellen Einlagentechniken und der Verwendung von Steuerungselementen können Fußfehlstellungen und falsches Abrollverhalten korrigiert werden. Und auch bei älteren Füßen werden mit dieser korrigierenden Fußbettung Beschwerden vermieden.


Dyskybernesen

Dyskybernesen werden auch minimale cerebrale Dysfunktion (MCD) oder sensomotorische Integrationsstörung genannt. Die Kinder fallen durch eine motorische Ungeschicklichkeit auf, die sich auf Wahrnehmungs-störungen zurückführen lassen.

Diese Kinder kommen mit Auffälligkeiten am Bewegungsapparat wie Knick-Senkfuß, Einwärtsgang, Haltungsschwäche oder aber wegen Spannungskopfschmerzen zu uns; meist ergeben sich in der Diagnose zusätzliche Störungen im Gleichgewichtssinn, in der Grob- und Feinmotorik und in der Haltemuskulatur. Bei der Behandlung der Dyskybernesen wenden wir klassische Chirotherapie, Muskel-dehnungen, myofasziales Lösen und die Atlas-Therapie an - also sanfte Therapieverfahren, mit denen die gestörten Funktionsabläufe verbessert werden, um besser gesteuerte Funktionen und damit bessere motorische Geschicklichkeit und Wahrnehmung zu erzielen.


KISS-Syndrom

Hinter KiSS verbirgt sich die Bezeichnung für „Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung“, eine Fehlstellung der Wirbel im Bereich der oberen Halswirbelsäule und der gesamten Wirbelsäule. Die Kinder zeigen Symptome wie häufiges Schreien, Schiefhaltung des Kopfes und einseitige Schlafpositionen. Sie haben Probleme, den Kopf selber zu halten und verhalten sich beim Stillen auffällig. Außerdem neigen sie zu Überstreckung (Hyperextension), Schluckbeschwerden und Schlafstörungen und überspringen oft Entwicklungsphasen wie das Krabbeln. Auffallend sind neben der hohen Berührungsempfind-lichkeit im Nacken die asymmetrischen Bewegungen der Arme

und Beine. Wir setzen zur Behandlung verschiedene Formen der Manuellen Medizin und insbesondere die Atlastherapie nach Arlen ein. Neben einer sehr sanften, den Säuglingen angepassten Chiro-therapie der Brustwirbelsäule und der Kreuz-Darmbeingelenke lockern wir Muskulatur und Bindegewebe durch das sog. myofasziale Lösen. Bei Kindern mit vegetativen Störungen wenden wir auch Griffe aus der Cranio-Sacral-Therapie an.


Berechnung der Körperendgröße

Die voraussichtliche Körperendgröße eines Kindes spielt vor allem bei auffälligem Klein- oder Großwuchs eine wichtige Rolle.

Durch die Skelettalterbestimmung lässt sich die biologischen Reife eines Kindes beurteilen. Mit einer Hochrechnung bestimmen wir dann die voraussichtliche Körperendgröße des Kindes und können so über eine weitergehende Diagnostik oder Therapie entscheiden.


Skoliosebehandlungen

Skoliosen (Wirbelsäulenverkrümmungen) sind Wachstumsde-formitäten. Um das Körpergleichgewicht aufrechterhalten zu können verbiegt sich die Wirbelsäule in gegenläufige Bögen und kann deshalb nicht mehr vollständig aufgerichtet werden. Skoliosen entstehen und verschlechtern sich während der Kindheit und Jugend in Zeiten verstärkten Körperwachstums zwischen dem ersten und zweiten, dem vierten und sechsten und vor allem dem zehnten und vierzehnten Lebensjahr.

Bei einer leicht ausgeprägten Skoliose raten wir zu Physiotherapie, regelmäßigem Schwimmen und Übungen zur Kräftigung der Rumpf-muskulatur. Ein Stützkorsett hilft bei stärkeren Ausprägungen, die Wirbelsäule gerade zu halten.

Ist die Skoliose schon fortgeschritten, muss die Wirbelsäule manch-mal durch eine Operation begradigt werden.


Sonographie der Säuglingshüften

Bei dieser schmerzfreien Untersuchung werden über einen Schall-kopf harmlose Ultraschallwellen in den Körper übertragen. Dort breiten sie sich aus und werden von Knochen, Muskeln oder Organen unterschiedlich stark reflektiert und an einen Computer zurückgeschickt, der die verschieden starken Signale in Bilder umwandelt. Da die eingesetzten Schallwellen unschädlich sind, hat sich die Säuglingssonographie als Screeningverfahren für angeborene Fehlbildungen der Hüftgelenke durchgesetzt. Mit ihrer Hilfe können wir in den ersten 12 Lebensmonaten mit nahezu 100-prozentiger Sicherheit eine solche Hüftdysplasie erkennen. Bleibende Schäden und Fehlbildungen können so verhindert werden.


Wirbelsäulenscreening

Mit dieser „Rund-um-Untersuchung“ der Wirbelsäule können wir Erkrankungen wie Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung) und Fehlhaltungen der Wirbelsäule feststellen. Diese Früherkennung ermöglicht eine gezielte Behandlung und kann spätere Rücken-schäden vermeiden.


Atlastherapie

Mit der Atlas-Therapie, die über die klassische Chirotherapie hinausgeht, bieten wir eine speziell auf Säuglinge und Kinder angepasste Behandlung an, die wir sowohl bei Schmerzzuständen der Wirbelsäule, Skoliose, Kopfschmerzformen, aber auch bei verschiedenen neurologischen Krankheitsbildern einsetzen.

Der Atlas ist der erste Halswirbel und auf ihn wird blitzschnell, mit genau dosierter Kraft und in eine ganz bestimmte Richtung ein spezieller Impuls ausgeübt. Dadurch kommt es zu einem ultrakurzen Reiz der Nackennerven, die daraufhin den "falschen" Spannungszu-stand des gesamten Muskel- und Sehnensystems verändern können.

Die Atlastherapie darf hier nicht mit der klassischen Chirotherapie verwechselt werden, von der sie sich in Behandlungsform und Wirkung grundsätzlich unterscheidet.


Chirotherapie

Bei der Chirotherapie setzen wir mit unseren Händen mit wenig Kraft sehr schnelle kurze Impulse ein, um die gestörte Gelenkbeweg-lichkeit wiederherzustellen. Dadurch wird ein gezielter Reiz an den Muskel weitergeleitet, der das Gelenkspiel blockiert, so dass dieser sich entspannen und den Weg für das Gelenk wieder freigeben kann. Der Erfolg setzt oft sehr schnell ein.

Nur ein Arzt darf diese Technik an der Wirbelsäule einsetzen.


Cranio-Sakral-Therapie

Die „Schädel-Kreuzbein-Therapie“ geht davon aus, dass die Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit in einem bestimmten Rhythmus pulsiert. Die Berührung von Kopf und Rücken gibt uns Aufschluss über mögliche Blockaden dieses Flusses, so dass wir auf mögliche Funktionseinschränkungen einwirken und diese lösen können. Der Energiefluss wird verbessert, die Selbstheilungskräfte aktiviert und seelische Traumata gelöst.


Muskelenergietechniken

Da ein Muskel nach der Anspannung weniger Grundspannung aufweist (Tonus) als zuvor, nutzen wir dies, um verspannte oder funktionell verkürzte Muskeln zu lockern. Im Anschluss an eine Spannung kann der zuvor angespannte Muskel ohne großen Kraftaufwand oder gar Schmerz gedehnt werden. Diesen Vorgang wiederholen wir aus der neuen, gedehnten Position bis der Bewegungsspielraum des Muskels erweitert bzw. die Verspannung gelöst ist.


Myofasziale Lösetechniken

Faszien sind Spalthäute, die sich an Muskeln, Blutgefäße, Nerven aber auch innere Organe schmiegen und fest mit ihnen verwachsen sind. Sie enthalten ein dichtes Netz feinster Nervenendigungen und glatter Muskelfasern – das myofasziale System.

Durch spezielle Handgrifftechniken können wir dieses System beeinflussen, indem wir einen leichten Druck auf das zu behandelnde Gewebe ausüben, so dass sich durch diesen sanften Spannungsaufbau Faszie und Muskulatur lösen.

Die myofasziale Lösungstechnik ist eine völlig risikolose und ange-nehme Behandlungsform.


Osteopathie

Bei der klassischen Osteopathie werden Veränderungen in der Bewegung und im Gewebe des Körpers mit den Händen erfühlt und dementsprechend behandelt. Wir arbeiten mit lösend harmonisieren-den Techniken (Impulstechniken, Anspannungstechniken) und mit sensibilisierend beruhigenden Techniken (sanfte Berührungstech-niken). Mit der manuellen Behandlung der Osteopathie können funktionelle Beschwerden vor allem im Bewegungsapparat gelindert oder behoben werden.


Meniskus

Arthroskopien (Gelenkspiegelungen) sind minimal-invasive Operationen meist im Bereich des Kniegelenkes und der Schulter. Neben der Optik einer Kamera (Durchmesser 5mm) werden kleine, spezielle Werkzeuge in das Gelenk eingebracht, so dass Untersuch-ungen und Eingriffe im Inneren der Gelenke möglich sind.

Die Arthroskopie beispielsweise des Knies kann in lokaler Betäubung oder mit Allgemeinnarkose erfolgen. Am häufigsten wenden wir sie zur Behandlung von Meniskusschäden an; entweder zur Resektion oder Refixation eines Meniskusrisses.

Auch Knorpelverletzungen durch Unfälle oder Abnutzung behandeln wir durch verschiedene arthroskopische Techniken. Das Entfernen von störenden Knorpelanteilen, die Anregung Ersatzknorpel zu bilden dient dazu, die Schmerzfreiheit und Beweglichkeit des Gelenkes wieder herzustellen. Bei bestimmten Fällen können wir durch das moderne Verfahren der Knorpelzelltransplantation (ACT) in defekten Knorpelbezirken ein Nachwachsen von Knorpel erreichen.


Mikrochirurgische Dekompression des Spinalkanales mittels X-Stop bei Spinalkanalstenose

Mit zunehmendem Alter können sich die Bandscheiben verändern. Druckeinwirkung auf die Nerven und eine verminderte Durchblutung der Nervenwurzeln können dumpfe und diffuse Rückenschmerzen auslösen, die in die Beine ausstrahlen und oft zu einer Begrenzung der Gehstrecke und vielen Pausen führen. Manchmal tritt auch ein Taubheitsgefühl und Kribbeln im Gesäß, den Oberschenkeln oder den Waden auf.

Die X-Stop-Operation ist ein minimal invasiver operativer Eingriff, bei dem wir die Nervenaustrittslöcher und den Spinalkanal erweitern und somit die Ursachen für die Schmerzen beseitigen. Die Druckein-wirkung auf die Nerven nimmt ab, die Nervenwurzeln werden wieder durchblutet und auch das entsprechende Wirbelsäulen-bewegungssegment wird stabilisiert.

Wir setzen dieses Verfahren bei der lumbalen Spinalkanalstenose (LSS), der lumbalen Foramenstenose (LFS) und einer segmentalen Mikroinstabilität (SMI) ein.


Minimal invasive perkutane Bandscheibenoperation an der Hals- und Lendenwirbelsäule

Als auf diesem Gebiet führende orthopädische Praxis in Deutschland bieten wir ein neues Operationsverfahren zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen an - die Nucleoplastie.

Bei diesem minimal-invasiven Verfahren ohne Narkose ist kein Hautschnitt erforderlich, sondern lediglich ein punktförmiger Einstich in den Körper. Durch eine dünne Kanüle führen wir eine Sonde in das Zentrum der Bandscheiben ein und lösen beim Vorschieben das dortige Bandscheibengewebe auf. Es entsteht ein zentraler Hohl- raum in der Bandscheibe, der zu einer Druckminderung in der Bandscheibe führt. Der Bandscheibenvorfall kann in den nächsten Wochen zurückschrumpfen und so den eingeklemmten Nerven wieder befreien.

Die gesamte Nucleoplastieoperation dauert einschließlich der Vorbereitung etwa 30 Minuten und wird unter lokaler Betäubung durchgeführt, so dass sie weitgehend schmerzfrei verläuft. Auch danach bestehen so gut wie keine wesentlichen Schmerzen.

Die Rückbildung der Bandscheibenschmerzen beginnt nach ca. ein bis zwei Wochen, wobei eine vorübergehende körperliche Schonung sowie eine begleitende physiotherapeutische Behandlung not-wendig sind.


Neuromodulation der dorsalen Rückenmarkswurzeln durch Pasha-Elektrode

Das Prinzip der Neuromodulation durch die Pasha-Elektrode ist eine Hemmung der Schmerzweiterleitung durch biochemische Veränder-ungen an der Nervenwurzel.

Dies ist ein neues Verfahren der interventionellen Schmerztherapie.

Unter lokaler Betäubung führen wir einen 1,4 mm dicken, flexiblen Katheter mit elektrischer Sondenspitze in den Rückenmarkskanal ein und schieben ihn an die Nervenstrukturen des Rückenmarks vor. Nachdem wir verschiedene diagnostische Stimulationen der Nerven durchgeführt haben, behandeln wir die Nervenwurzel mit einer ge-pulsten Radiofrequenz. Das erzeugte elektromagnetische Feld verändert die Biochemie der Nervenwurzel und hemmt die Weiter-leitung des Schmerzes.

Die Wirkung des Eingriffes kann nach zwei bis sechs Wochen beurteilt werden: In ca. 70 Prozent der Fälle tritt eine monate- bzw. jahrelange Hemmung der Schmerzweiterleitung ein.


Radiofrequenzdenervierung der kleinen Wirbelgelenke zur Schmerztherapie bei Wirbelsäulenarthrose

Die Ursache der Schmerzentstehung in den kleinen Wirbelgelenken ist die Arthrose bzw. die dadurch resultierende Nervenreizung des hinteren Segmentastes. Um diese Schmerzen zu behandeln, unter-brechen wir mit der Technik der Radiofrequenzdenervierung die von diesen gereizten Strukturen ausgehende Schmerzwahrnehmung, indem wir die gelenkversorgenden Nerven mit einer speziellen Wärmebehandlung durchtrennen. Bei diesem minimal-invasiven Verfahren, das wir zur Behandlung von Patienten mit chronisch rezidivierenden Rücken- und pseudoradikulären Beinschmerzen einsetzen, ist weder ein Hautschnitt noch eine Narkose erforderlich.

Ob der Nerv dauerhaft ausgeschaltet werden kann oder ob er sich (im Verlauf von Monaten bis Jahren) wieder erholt, ist von indivi-duellen Faktoren abhängig. In diesem Fall kann die Radiofrequenz-denervierung problemlos wiederholt werden.

Die Radiofrequenzdenervierung-Operation dauert etwa 30 Minuten und ist bis auf leichte ziehende Beschwerden beim Einschalten des Stromes schmerzfrei.


Schulter- und Sprunggelenksarthroskopie

Arthroskopien (Gelenkspiegelungen) sind minimal-invasive Operationen, die wir im Bereich der Schulter bei Arthrose (Knorpelverschleiß), Entzündungen oder Reizungen, Einrissen oder Überlastungen der Sehnen, Kalkeinlagerunen oder Ausrenkungen anwenden.

Mit dieser speziellen OP-Technik können wir entzündete Schleim-beutel, störende knöcherne Einengungen oder Kalkdepots mit kleinstem Aufwand entfernen oder verletzte Sehnen rekonstruieren.

Mechanisch störende Faktoren im Sprunggelenk werden mit speziellen Instrumenten abgetragen, um schmerzhafte Bewegungs-einschränkungen und Belastungsschmerzen zu beheben. Ähnlich wie beim Knie können wir bei der Arthroskopie des Sprunggelenks auch geschädigte Knorpel behandeln.


Stabilisierung von osteoporotischen Wirbelkörperfrakturen durch Vertebroplastie

Wirbelkörperfrakturen, die durch Osteoporose entstehen, können durch Schonung und Ruhigstellung auch ohne operativen Eingriff ausheilen. Bei großen Schmerzen und deutlichen Verformungen des Wirbelkörpers empfehlen wir jedoch eine Stabilisierung des ge-brochenen Wirbelkörpers durch Vertebroplastie.

Hierbei führen wir durch dünne Kanülen flüssigen Zement in den Wirbelkörper ein, der nach dem Aushärten des Zements von innen stabilisiert wird. Die Operation wird unter lokaler Betäubung oder kurzer Allgemeinnarkose durchgeführt und von einer genauen Durchleuchtungskontrolle begleitet. Die Wirbelsäule ist schon am

Tag nach der Operation weitestgehend normal belastbar und die Schmerzen sind erheblich vermindert.


Vorfußkorrekturoperationen bei Hallux valgus und Hammerzehe

Der Hallux valgus oder die „Ballenzehe“ kann massive Schmerzen hervorrufen, die oft nur durch eine operative Korrektur gebessert werden können. Unser Ziel bei dieser Behandlung ist immer die Wiederherstellung einer normalen Gelenkfunktion ohne das Gangbild zu beeinträchtigen. In der Regel können wir diese Operation bei gesunden Patienten ambulant durchführen; der Heilungsprozess dauert etwa sechs Wochen.

Die überproportionale Beugung von Zehenmittel- und Zehenend- gelenk (Hammer- oder Krallenzehe) kann ebenfalls zu heftigen Schmerzen führen.

Hat eine Behandlung mit Polster, Bandagen oder Einlagen keinen Erfolg gezeigt, ist meist auch hier ein kleiner operativer Eingriff notwendig.


Behandlung nach DVO

Nach heutigem Stand der Wissenschaft sind Kalzium und Vitamin D Basismedikamente, die schon bei leichten Formen der Osteoporose eingesetzt werden sollten. Bisphosphonate sogenannte SERM’s (Selectiv Estradiol Receptor Modifying drugS) und Strontium sind am besten belegt und deshalb Medikamente der ersten Wahl. Diese Substanzgruppen hemmen die Knochenabbauzellen und damit den Knochenabbau und vermindern Wirbelkörper- und Oberschenkel-halsbrüche, sowie Brüche anderer Knochen.

Auf eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D muss geachtet werden. Bei schweren Formen der Osteoporose setzen wir auch eine Form des Parathormones ein, das einerseits den Knochenabbau hemmt und andererseits auch den Knochenaufbau stimuliert. Da dieses Medikament sehr teuer ist, kann es leider nur bei schweren Fällen eingesetzt werden. Direkt nach einem even-tuellen Knochenbruch steht die Schmerzlinderung im Vordergrund. Dies ist die Voraussetzungen für eine frühe Mobilisierung und eine rasche Wiederherstellung der vollen Beweglichkeit.

Bei der individuellen Medikation für jeden Patienten, gilt für uns "so wenig wie möglich - so viel wie nötig". Zur Reduktion von Schmerzmitteln ergänzen wir unsere Behandlung im Bedarfsfall mit Maßnahmen und Medikamenten zur Entspannung von Muskulatur (Muskelrelaxantien) und Seele (Schmerzmodulatoren).

Manchmal ist nach akuten Wirbelkörperbrüchen auch ein Korsett sinnvoll. Es stabilisiert vorübergehend die Wirbelsäule und dient der schnellen Mobilisierung und Vermeidung von Komplikationen wie z.B. einer Bettlägerigkeit.

Die notwendige Physiotherapie zum Erhalt von Muskelkraft und Beweglichkeit bietet in der Praxisklinik Zähringen unser Physio-therapiezentrum Aktiv Reha an. Vor allem das dort zur Verfügung stehende Vibrationstrainingsgerät Galileo fördert intensiv den

Muskel- und Knochenaufbau.


Knochendichtemessung mittels DXA-Analyse

Die Messung der Knochendichte nehmen wir nach dem DXA-Standard (Dual energy X-ray Absorptiometry) vor. Diese Methode ist nach heutigen Erkenntnissen das genauste und beste Verfahren, die Knochendichte zu bestimmen.

Mit einer äußerst niedrigen Röntgenstrahlenbelastung können wir den Mineralgehalt des Knochens messen und daran die Knochen-brüchigkeit bestimmen. Dazu wird die gemessene Knochendichte mit der eines jungen gesunden Erwachsenen verglichen. Je niedriger der gemessene sog. „T-Wert“ ist, desto höher ist das Risiko, einen Knochenbruch zu erleiden.


Osteoporoseprävention

Bestimmte Faktoren und Verhaltensweisen begünstigen die Entstehung von Osteoporose. In unserer Präventionsberatung besprechen wir die individuellen Möglichkeiten einer knochen-gesunden Lebensweise, um einer Osteoporose so früh als möglich begegnen zu können.

Dazu zählt eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D ebenso wie das Vermeiden von Rauchen und Untergewicht. Regelmäßige körperliche Aktivität kräftigt neben den Muskeln auch die Knochen, so dass diese widerstandsfähiger und weniger bruchanfällig werden.


Sturzprophylaxetraining und Vibrationstraining (Galileo)

Knochenbrüche nach einem Sturz sind oft Folgen der Osteoporose und lassen sich durch die Vermeidung von Stürzen wirkungsvoll verhindern. Ausreichende Bewegung in Form von zügigem Gehen, Walking und Sport oder Gymnastik in der Gruppe kann die Zusam-menarbeit von Muskeln und Knochen trainieren und dient der Sturzprophylaxe.

Zusammen mit dem Physiotherapiezentrum Aktiv Reha in der Praxisklinik Zähringen bieten wir ein kontrolliertes Muskelaufbau-training an, damit gefährdete Knochenbereiche gezielt aufgebaut und gestärkt werden.

Aus der Raumfahrttechnik und den Erkenntnissen der enormen Minderung des Knochens und der Muskeln durch Leben in der Schwerelosigkeit wurde das dreidimensionale Schwingungstraining (Galileo) entwickelt. Diese Therapie ist hocheffektiv bei der Be-handlung von Knochen- und Muskelschwund und damit auch bei Osteoporose. Darüber hinaus setzen wir dieses Gerät in der Praxis-klinik Zähringen auch in bestimmten Bereichen des Hochleistungs-sports ein. Auch neurologische Patienten, z.B. Patienten mit einem Morbus Parkinson profitieren erheblich davon.


Physikalische Therapie – klassisch

In der physikalischen Therapie bieten wir Behandlungsformen an, die mit Wärme, Strom, Licht, Wasser und mechanischen Reizen arbeiten.

Die Hauptindikationen sind Schmerzen und Funktionsstörungen aufgrund von Verletzungen, Überlastungen oder degenerativen Prozessen.


Extension

Wir setzen die Extension bei verschiedenen Wirbelsäulenerkrankun-gen ein. Zum einen bei Bandscheibenerkrankungen, damit dort eine Entlastung der Nervenwurzeln und deren Führungskanälen gelingt und ischialgische Beschwerden gelindert werden können und zum anderen bei Arthrose der Gelenkverbindungen der Wirbel und deren Halte- und Bewegungsstrukturen, da durch die Extension schmerzhafte Arthrosen der kleinen Wirbelgelenke entlastet werden können.

Aber auch bei schmerzverursachenden Weichteilstrukturen, wie verspannten Muskeln oder verkürzten Bändern im Wirbelsäulen-bereich greifen wir auf diese Behandlungsform zurück.


Mikrowelle

Für die Behandlung von manchen Erkrankungen ist es nötig in der Muskulatur eine Tiefenwärme zu erzeugen, die über eine Wärme-zufuhr beispielsweise mit Wärmepackungen nicht zu erreichen ist. Deshalb setzen wir in solchen Fällen die Mikrowellentherapie ein,

da hier die Umwandlung elektrischer Energie in Wärmeenergie direkt im Gewebe erfolgt. Durch wählbare Pulsfrequenzen sind die Wärmepulse zum einen deutlich spürbar, zum anderen können bei gleichbleibender mittlerer Leistung höhere Intensitäten angewandt und damit höhere Eindringstufen erzielt werden.


Phonophorese

Bei der Phonophorese können wir salbenförmige Medikamente mit Hilfe von Ultraschallenergie in den Körper sehr nahe an den Erkrankungsort bringen. Diese Anwendungsmöglichkeit ist vor allem bei Gelenkerkrankungen, Arthrosen, posttraumatischen Beschwer-den oder Frakturen hilfreich. Wie tief ein Medikament dabei in den Körper eindringt ist von der Intensität und der Dauer der Beschallung abhängig. Bei akuten Erkrankungen empfiehlt sich oft die Form des Impulsschalles, bei der die Energieabgabe je nach Diagnose in unterschiedlichen Impulsintervallen erfolgt.


Reizstrom

Während der Behandlung mit Reizstrom fließen Gleich- oder Wechsel-ströme durch den Körper oder Körperteile. Der elektrische Impuls löst Muskelkontraktionen aus oder trennt die Übertragung von Schmerzinformationen und führt damit zur Schmerzlinderung und Entspannung. Über Elektroden auf der Haut werden verschiedene medizinische Stromformen in den Körper eingeleitet.


ESWT

Bei der Stoßwellentherapie werden piezoelektrisch Schalldruck-wellen erzeugt, die im Körper an einer gewünschten Stelle ge-bündelt werden und krankhafte Schmerz- und Entzündungszellen zerstören. Beispielsweise kann so ein Kalkdepot in der Schulter oder an anderen Körperstellen zerrieben und die Bestandteile dann über das Blut abtransportiert und ausgeschieden werden.

Besonders bei Kalkschultern, schmerzhafter Fersenspornbildung, Achillessehnenerkrankungen, Sehnenansatzverkalkungen am Ell- bogen ( sog. Tennis- oder Golferellbogen) und bei Pseudarthrosen, also nicht heilenden Knochenbrüchen, setzen wir diese Behand-lungsmethode ein.


Hochenergie-Laser

Die Wirkung der Lasertherapie beruht auf einer gebündelten Wärmeeinstrahlung an einem bestimmten Punkt des Körpers.

Bei der statischen Anwendung des Lasers setzen wir den Laserkopf auf Schmerz-, Trigger- und Akupunkturpunkte auf, ohne ihn zu bewegen. Dagegen wird er bei der dynamischen Behandlung über kleinere Behandlungsfelder hin- und her oder kreisförmig bewegt. Sind größere Areale zu behandeln, werden diese in mehrere Re-gionen aufgeteilt.

Der Einsatz der Lasertherapie hat sich bei vielen Erkrankungen und Beschwerden bewährt, insbesondere bei Distorsionen, Muskelrissen, -zerrungen und -überdehnungen und bei Überlastungsbeschwerden. Gerade der Tennisellenbogen, chronische Schulterbeschwerden, Fersenspornschmerzen und Achillessehnenerrankungen sprechen sehr gut auf Laser an, der die Zellfunktion aktiviert und dadurch die Selbstheilungskraft der Körpers unterstützt.


Hydro Jet

Die spezielle Massagewirkung des Hydro Jet resultiert aus krei-senden Wasserstrahlen, die unter der flexiblen Liegefläche rotieren, die Muskulatur lockern und das Gewebe straffen. Die angenehme Wärme des Wassers dringt tief in die Gewebeschichten, fördert die Durchblutung und hilft Verspannungen und Verhärtungen zu lösen.

Wir verwenden den Hydro Jet, um u.a. allgemeine Rückenschmer- zen, muskuläre Verspannungen der Wirbelsäule, Prellungen und nicht entzündliche rheumatische Beschwerden zu behandeln. Darüber hinaus setzen wir diese Therapieform auch bei Nacken-steife, Schultergürtelverspannungen, Gelenkbeschwerden und bei Hals-, Lenden- und Brustwirbelsyndromen ein.


Kernspinresonanztherapie

Die Kernspinresonanztherapie dient der Behandlung schmerzhafter und geschwollener Gelenke in Verbindung mit Arthrose und rheu-matischer Arthritis, sowie Sportverletzungen und chronischen Hals- und Rückenschmerzen.

Durch die Überlagerung eines magnetischen Feldes und eines elektromagnetischen Wechselfeldes werden insbesondere die Knorpelzellen in den Gelenken angeregt, so dass eine deutliche bessere Beweglichkeit, eine erhebliche Schmerzlinderung bis hin

zu einer vollständigen Schmerzfreiheit erreicht werden kann.

Einzelne Studien deuten darauf hin, dass es sogar zur Knorpel-neubildung kommen kann.


Magnetfeldtherapie

Die Magnetfeldtherapie ist leicht anzuwenden, da Magnetfelder die Kleidung oder auch bspw. Gipsverbände durchdringen können. Statische oder pulsierende Magnetfelder mit verschiedenen Frequenzen, Intensitäten und Programmen werden in die gewünschten Körperregionen übertragen. Sie steigern dort die Durchblutung und den Zellstoffwechsel, insbesondere den der Knorpelzellen, um bis zu 300 Prozent. Vor allem bei Arthrosen werden die Reparatur- und Regenerationsvorgänge des Körpers auf biologisch sinnvolle Weise ohne Nebenwirkungen unterstützt.


Basistherapeutika

Entzündliche rheumatische Erkrankungen behandeln wir mit Basis-therapeutika und Biologicals. Bei dieser neuen, hocheffizienten und nebenwirkungsarmen Stoffklasse steht die Langzeitwirkung im Vordergrund. Um diese entfalten zu können, müssen die Medika-mente über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen und ihre Wirkung muss sorgfältig überwacht werden. Neben einer Verbesserung der Krankheitssymptome können wir mit Basis-therapeutika und Biologicals die krankheitsbedingte Deformierung und Zerstörung von Gelenken bremsen oder sogar aufhalten.

Durch die Behandlung lassen Schmerzen, Intensität und Häufigkeit der Erkrankungsschübe nach oder bleiben ganz aus. Die entzünd-lichen Gelenkschwellungen und die Ergussbildung klingen ab, die Versteifung der Gelenke wird aufgehalten oder sogar verhindert. Diese Therapien sind äußerst kostenintensiv und können daher nur nach genauer Analyse der Krankheitsaktivität eingesetzt werden.


Gelenkerhaltende Maßnahmen

Rheumatische Erkrankungen können gravierende Gelenkzer- störungen verursachen, die aber durch spezifische Medikamente verhindert werden können. Dabei ist bei jedem einzelnen Patienten eine genaue Beobachtung des Krankheits-verlaufs erforderlich, um rechtzeitig mit richtigen Medikamenten reagieren zu können.


Planung langfristiger Therapiekonzepte

Erkrankungen aus dem rheumatoiden Formenkreis können in jedem Alter beginnen. Ob es sich bei verschiedenen Beschwerdebildern um rheumaartige Erkrankungen handelt, kann nach gründlicher Dia-gnostik mit Laborwerten, so genannten bildgebenden Techniken

und einer körperlichen Untersuchung geklärt werden.

Bei Rheumaerkrankungen bieten wir individuell ausgerichtete und langfristig aufgebaute Therapiekonzepte an, die die Krankheitsakti-vität so niedrig wie möglich halten, damit die Krankheit im Alltag wenig oder gar keine Einschränkungen zur Folge hat.

Diese Therapiekonzepte beinhalten viele Behandlungsansätze wie Krankengymnastik, Hilfsmittelversorgung und besonders die medikamentöse Einstellung der Erkrankung. Zu Anfang versuchen wir, mit Medikamenten, die eine sofortige entzündungshemmende Wirkung haben, die Beschwerden zu beherrschen. Reichen diese nicht aus, müssen langfristig wirksame Medikamente (Basis-therapeutika und Biologicals) eingesetzt werden. Die richtige Dosierung und Abstimmung der Medikation erfordert viel Erfahrung, eine sorgfältige Auswahl der Medikamente und eine aktive Betei-ligung der Patienten.


Schmerzanamnese

Für die Schmerzanamnese bei Schmerzen am Bewegungs- und Stützapparat verwenden wir eine bestimmte Struktur, die sich im Laufe unserer Arbeit als hilfreich erwiesen hat.

Zunächst ist beim zeitlichen Aspekt neben der aktuellen Schmerz-phase beispielsweise wichtig, ob es sich um einen Dauerschmerz handelt und wann der zum ersten Mal aufgetreten ist. Dann fragen wir bei der Lokalisation des Schmerzes nach den Schmerzorten und den Ausstrahlungen des Schmerzes. Im dritten Bereich der Anam-nese geht es um die Beeinflussbarkeit des Schmerzes, durch was er ausgelöst, verbessert oder verschlechtert wird. Weiterhin geht es

um die Qualität und Intensität des Schmerzes, wie er empfunden (stechend, ziehend, brennend usw.) und wie stark er wahrgenom- men wird. Und schließlich gehören zur Schmerzanamnese auch die bisherigen Untersuchungen und Therapien, die bereits durchgeführt worden sind.


Differentialdiagnostische Abklärung

Um den Patienten eine Auswahl von Maßnahmen zur Schmerzbe-kämpfung vorschlagen zu können benötigen wir eine exakte Zu-ordnung der Befunde und der Symptome zu einem bestimmten Krankheitsbild. Erst dann bieten sich Behandlungsformen an, die

wir im Vorfeld dann gemeinsam mit den Patienten besprechen.


Injektions- und Blockadetechniken

Mit gezielten Injektionstechniken können wir bestimmte Schmerz-kreisläufe unterbrechen und den Schmerz unterdrücken bzw. vermindern.

Therapeutische Lokalanästhesie:

Wir spritzen ein lokal wirksames Betäubungsmittel, um Schmerz- punkte bzw. Muskelverspannungen zu diagnostizieren und zu behandeln. Eine Schmerzlinderung kann schon nach kurzer Zeit eintreten.

Facetteninfiltration:

Der Schmerzkreislauf, der durch die hinteren Äste eines Wirbel-säulensegmentes also auch durch die kleinen Wirbelgelenke läuft, wird durch das Spritzen eines Lokalanästhetikums unterbrochen. Damit kann eine so genannte hintere Instabilität eines Wirbel- säulensegmentes diagnostiziert werden.

Sakral– oder Kaudalanästhesie:

Wir geben ein lokales Betäubungsmittel und/oder eine entzün-dungshemmendes Medikament in den Wirbelkanal ein und können so den durch die mittlere Säule eines Wirbelsäulensegmentes ver-ursachten Schmerzkreislauf feststellen.

Wurzelblockade:

Wir injizieren ein schmerzlinderndes Medikament an den Austritt der Nervenwurzel aus der Wirbelsäule. Dadurch kann eine Nervenwurzel, also ein Anteil des Ischiasnerven, als Auslöser für Rückenbeschwerden identifiziert werden.

Bildwandler gesteuerte Infiltration:

Unter radiologischer Kontrolle applizieren wir an den Wirbel- gelenken, an der Nervenwurzel oder am Wirbelkanal ein Medikament.


Multimodale Therapiekonzepte

Da Schmerzen (speziell Rückenschmerzen) viele Aspekte haben, bieten wir auf die jeweils individuelle Problematik zugeschnittene Therapiekonzepte an. Mit Hilfe der Struktur der Praxisklinik Zähringen kann unser multimodaler Ansatz alle Aspekte der Schmerzver-arbeitung umfassen.

Dazu haben wir das FRIP (Freiburger Rücken Intensiv Programm) entwickelt, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen des Göttinger Modells basiert und mit dem wir körperliche und seelische Hilfe-stellungen anbieten können, um Rückenschmerzen richtig zu erkennen und selbst zu behandeln.


Psychosomatische Grundversorgung

Rückenbeschwerden sind zu einem erheblichen Teil auf eine Wech-selwirkung von Geist und Körper zurückzuführen. Dies hat oft eine irreversible Schädigung zur Folge, wenn nämlich das Bild einer Schmerzerkrankung nahezu nichts mehr mit der ursprünglichen Rückenerkrankung zu tun hat. Deshalb werden bei der Diagnostik entsprechende Warnsignale (so genannte yellow oder red flags) abgefragt, um rechtzeitig darauf reagieren zu können.

Zusammen mit unserem Kooperationspartner, der Psychosoma- tischen Abteilung der Universität Freiburg können wir für diesen gesamten Bereich eine fachliche Hilfestellung anbieten, die über

die Grundversorgung hinausgeht.


Sportverletzungen und Prävention

Durch die enge Verzahnung von Sportarzt und Physiotherapie in der Praxisklinik Zähringen bieten wir eine schnelle Diagnostik, um Art und Ausmaß von Sportverletzungen zu erfassen und einen ebenso raschen Behandlungsbeginn. Unsere funktionell ausgerichtete Be-handlung der Verletzungen hat das Ziel, die sportliche Belastungs-fähigkeit schnell wieder herzustellen.

Ein weiterer Vorteil der Praxisklinik Zähringen ist die begleitende Beobachtung und Auswertung der erzielten Fortschritte.


Sportmedizinische Analyse und Trainingsberatung

Zusammen mit unserem ambulanten Therapiezentrum Aktiv Reha haben wir alle technischen Voraussetzungen, individuelle Trai-ningspläne zu erstellen. Bei der Analyse berücksichtigen wir die aktuellen Trainingszustände hinsichtlich Ausdauer (Laktatdiagnostik) als auch die spezifische Leistungsfähigkeit in der jeweiligen Sportart. Auf dieser Grundlage erfolgt unsere Beratung zur Trainingsplanung, Trainingsoptimierung und wettkampfspezifischen Ausrichtung.

Das Team aus Sportphysiotherapeuten und Ärzten besitzt selbst jahrelange sportliche Erfahrungen und gewährleistet neben einer professionellen technischen Analyse eine praxisbezogene und realistische Umsetzung der Planung.

Selbstverständlich besteht die Möglichkeit zur weiteren Verbes-serung der eigenen Leistungen, Trainingserfolge durch Follow-up Tests zu bewerten.


Arbeitsunfälle (BG)

Arbeitsunfälle sind Unfälle, die durch eine beruflich versicherte Tätigkeit verursacht wurden oder auf dem Weg zur Arbeit erfolgt sind. Auch Schul- oder Studentenunfälle zählen hierzu.

Als von den Berufsgenossenschaften zugelassener H-Arzt (Unfall-arzt) dürfen wir damit fast alle Arbeitsunfälle behandeln. Die enge Kooperation zwischen konservativer Therapie, Operation und spä- terer Physiotherapie in der Praxisklinik Zähringen sichert einen schnellstmöglichen Heilungsverlauf.


Sportverletzungen

Durch regelmäßige sportliche Betätigung kann die Lebenserwartung um bis zu fünf Jahre gesteigert werden. Sollte es dabei zu Verstau-chungen, Zerrungen oder Frakturen kommen, bieten wir sowohl

die konservative als auch die operative Behandlung von Sportver-letzungen an.


Team

Dr. med. Achim Lüth

Zusatzbezeichnungen und Qualifikationen Physikalische Therapie, Chirotherapie, Sportmedizin, Trainingsleiter Osteoporose, Rückenschullehrer (BdB), Osteologe (DVO), Atlastherapie, H-Arzt

Berufliche Laufbahn - Chirurgische Abtlg. St. Joseph-Krankenhaus, Freiburg;

- Orthopädische Rehabilitationsklinik Schwarzwaldklinik,

Bad Krozingen;

- Orthopädische Abtlg. St. Vincentinus Krankenhaus, Karlsruhe; - Notarzt Rettungshubschrauber Christoph 43, Karlsruhe;

- Niederlassung in eigener Praxis in Freiburg;

- Gemeinschaftspraxis mit Dr. Malte Natalis;

- Gründung Rückenpräventionszentrum „Der Rücken“, Freiburg;

- Leiter Europäisches Ausbildungs- und Referenzzentrum

für Nucleoplastie, Freiburg;

- Gründung Praxisklinik Zähringen;

- Gründung standortübergreifende Gemeinschaftspraxis

Dres. Lüth | Natalis und Schmitz mit Zweigpraxis

Merianstraße, Freiburg

- Zweigpraxis für Wirbelsäulen-Chirurgie in Dubai,

German Medical Center, Vereinigte Arabische Emirate

Website: http://www.gmcdhcc.com

Spezialgebiete und Schwerpunkte Minimal-invasive Wirbelsäulenchirurgie und Kniegelenks-Arthroskopie; Ambulante Operationen im Zentrum für Diagnostik

und ambulante Chirurgie, Freiburg und stationäre Operationen

im Bruder-Klaus-Krankenhaus, Waldkirch


Dr. med. Malte Natalis

Zusatzbezeichnungen und Qualifikationen

Physikalische Therapie, Chirotherapie, Sportmedizin, Rheumatologie, Spezielle Schmerztherapie, Akupunkturbehandlung

Berufliche Laufbahn

- Chirurgische Abtlg. Kreiskrankenhaus, Gunzenhausen;

- Klinik für Konservative Orthopädie, Isny-Neutrauchburg;

- Orthopädische Universitätsklinik, König-Ludwig Haus, Würzburg;

- Gemeinschaftspraxis mit Dr. Achim Lüth, Freiburg;

- Gründung Praxisklinik Zähringen;

- Gründung standortübergreifende Gemeinschaftspraxis

Dres. Lüth | Natalis und Schmitz mit Zweigpraxis

Merianstraße, Freiburg

Spezialgebiete und Schwerpunkte

Spezielle Schmerztherapie, Rheumatologie


Dr. med. Helge Schmitz

Berufliche Laufbahn

- Orthopädische Universitätsklinik, König-Ludwig Haus, Würzburg;

- Klinik und Poliklinik für Allgemein- und Unfallchirurgie,

Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf;

- Orthopädische Universitätsklinik, Heinrich-Heine-Universität,

Düsseldorf;

- Orthopädische Gemeinschaftspraxis Dres. Lüth | Natalis, Freiburg;

- Niederlassung Orthopädische Praxis, Merianstraße, Freiburg;

- Gründung standortübergreifende Gemeinschaftspraxis

Dres. Lüth | Natalis und Schmitz mit Zweigpraxis

Merianstraße, Freiburg

Spezialgebiete und Schwerpunkte

Gelenkchirurgie


Dr. med. habil. Konrad Seller

Zusatzbezeichnungen und Qualifikationen

Chirotherapie

Berufliche Laufbahn

- Orthopädische Universitätsklinik, König-Ludwig Haus, Würzburg;

- Allgemein- und unfallchirurgische Klinik des Klinikums

Aschaffenburg, Akademisches Lehrkrankenhaus;

- Orthopädische Klinik und Poliklinik, Heinrich-Heine-Universität,

Düsseldorf;

- Orthopädische Klinik und Poliklinik, Oberarzt Universität Leipzig;

- Gründung standortübergreifende Gemeinschaftspraxis

Dres. Lüth | Natalis | Schmitz und PD Seller

mit Zweigpraxis Merianstraße, Freiburg

Spezialgebiete und Schwerpunkte

mikroskopische und offene Wirbelsäulenoperationen, arthroskopische und offene Knie- und Schulteroperationen


Dr. med. Klaus Wätzig

Zusatzbezeichnungen und Qualifikationen

Chirotherapie, Sportmedizin, H-Arzt

Berufliche Laufbahn

- Orthopädische Abtlg. Bundeswehrkrankenhaus Wildbad;

- Bundeswehrkrankenhaus Hamburg;

- Breisgau-Klinik, Bad Krozingen;

- Städt. Krankenhaus, Furtwangen;

- Städt. Klinikum, Dessau;

- Niederlassung in orthopädischer Praxis in Freiburg;

- Praxisgemeinschaft mit der orthopädischen Praxis

Dres. Lüth | Natalis | Schmitz, Freiburg

Spezialgebiete und Schwerpunkte

Sportmedizin, Arthrosebehandlung


Dr. med. Viviane Hauger-Schmit

Zusatzbezeichnungen und Qualifikationen

Diplom Kinésitherapie (ULB)

Chirotherapie, Manuelle Medizin bei Kindern und Säuglingen, Atlastherapie, Myofasziale Lösungstechniken, Muskelenergietechniken, Cranio-sacrale Therapieformen, viszerale Osteopathie, funktionelle Techniken, Recoiltechniken

Berufliche Laufbahn

- Assistenzärztin , Klinik Lazariterhof, Bad Krozingen

- Assistenzärztin Orthopädische Abteilung Universitätsklinik Freiburg

- Dozentin Freiburger Lehrinstitut für Physiotherapie

- Dozentin Physiotherapieschule Emmendingen

- Assistenzärztin Innere Medizin Diakoniekrankenhaus Freiburg

- Orthopädische Gemeinschaftspraxis

Dres. Lüth|Natalis|Schmitz Freiburg

- Referententätigkeit

- Kooperationspartner für ganzheitliche Kieferorthopädie

(craniofaziale Orthopädie)

Spezialgebiete und Schwerpunkte

Osteopathische Medizin

Kinderorthopädie: Skoliosen, Tonusasymmetriesyndrome,

Dyskybernetische Syndrome


Angelika Kruschke

Vita folgt ...


Patienteninfo

Kontakt/Sprechzeiten

Praxisklinik Zähringen Orthopädie

Hornusstraße 18, 79108 Freiburg

Tel.: (07 61) 59 25 19 19 Fax: (07 61) 55 47 73 E-Mail: info@orthopaeden-freiburg.de

Zweigpraxis

Merianstraße 13 - 15, 79098 Freiburg Tel.: (07 61) 3 12 39 Fax: (07 61) 2 69 44

Weitere Informationen bietet Ihnen unser Praxisflyer

(pdf-Dokument, 470 kb)


Praxissprechzeiten Hornusstraße Montag bis Donnerstag 7.30 - 19.00 Uhr Freitag 7.30 - 14.00 Uhr

Telefonische Terminvereinbarung Hornusstraße Montag - Donnerstag 8.30 - 16.00 Uhr Freitag 8.30 - 12.00 Uhr

Sprechzeiten Merianstraße Montag, Dienstag und Donnerstag 8.00 - 13.00 u. 15.00 - 18.00 Uhr Mittwoch 8.00 - 13.00 Uhr Freitag 8.00 - 13.30 Uhr Telefonische Terminvereinbarung Merianstraße Montag - Freitag 8.00 - 12.00 Uhr Montag, Dienstag und Donnerstag 15.00 - 18.00 Uhr

- Notfallsprechstunde nach telefonischer Vereinbarung - Schul- und Arbeitsunfälle benötigen keine vorherige Anmeldung

Spezielle Zeiten Für folgende Untersuchungen und Behandlungen verlangen Sie

bitte einen Sondertermin: - Säuglingshüftsonographie, Akupunktur, Stosswellentherapie,

spezielle Schmerzsprechstunde, Wirbelsäulensprechstunde,

Rheumasprechstunde Bitte denken Sie daran, dass wir bei jedem Besuch Ihre Kranken-

versichertenkarte benötigen. Damit senken Sie unseren Ver-

waltungsaufwand und wir haben mehr Zeit für Sie!


Praxisklinik Hornusstraße

Die Praxisklinik Zähringen liegt an der Einmündung der Hornusstraße in die Zähringer Straße direkt an der VAG Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 5 und der Zwischenhaltestelle der Linie2. Hier halten auch die Stadtbuslinien 15 und 16 (Freiburg - Gundelfingen), die Busline 23 (Industriegebiet Nord) sowie verschiedene Regionalbuslinien.

Falls Sie mit dem Auto zu uns kommen, finden Sie Parkmöglichkeiten in der Offenburger Straße sowie rund um den Hornusplatz. Direkt vor dem Haus befindet sich zudem ein Taxistand.

Selbstverständlich sind unsere Praxisräume im zweiten Obergeschoß über einen Aufzug und somit auch mit dem Rollstuhl erreichbar.

Eine Anfahrtskizze finden Sie unter dem Menüpunkt Kontakt


Zweigpraxis Merianstraße

Unsere Zweigpraxis liegt in der Merianstraße 13 - 15 in der Innenstadt zwischen dem Friedrichring und dem Rathausplatz. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie uns über die Haltestelle Siegesdenkmal mit der Straßenbahlinie 2 und den Stadtbuslinien 10, 14 und 27. Parkmöglichkeiten finden sich im Parkhaus der Schwarzwald-City (1,60 Euro/Stunde).

Selbstverständlich sind unsere Praxisräume über einen Aufzug und somit auch mit dem Rollstuhl erreichbar.

Eine Anfahrtskizze finden Sie unter dem Menüpunkt Kontakt.


Terminvereinbarung

In unserer Praxisklinik werden täglich eine große Zahl von Untersuchungen und Behandlungen durchgeführt, die ohne vorherige Planung nicht möglich wären. Aus diesem Grund ist eine telefonische Terminvereinbarung unbedingt notwendig.

Für Notfälle haben wir eine tägliche Notfallsprechstunde eingerichtet, für die sie sich auch kurzfristig telefonisch anmelden können.

Lediglich Schul- und Arbeitsunfälle können wir auch ohne vorherige Anmeldung behandeln.

Für die folgenden Untersuchungen und Behandlungen vereinbaren Sie bitte einen Sondertermin mit uns:

- Säuglingshüftsonographie

- Akupunktur

- Stosswellentherapie

- spezielle Schmerzsprechstunde

- Wirbelsäulensprechstunde

- Rheumasprechstunde


Wartezeiten

Wir wollen jedem unserer Patienten eine Behandlung zukommen lassen, die seinem individuellen Krankheitsbild entspricht. Deshalb darf die Stoppuhr bei uns keine Rolle spielen – auch wenn es dadurch immer wieder einmal zu Wartezeiten kommen kann.

Sollten Sie also trotz Terminvereinbarung einmal etwas länger warten müssen, dann hilft Ihnen vielleicht der Gedanke, dass wir uns die gleiche Zeit auch für Sie nehmen.


gesetzliche Krankenversicherung

In der Praxisklink Zähringen bieten wir Ihnen als Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung eine sorgfältige körperliche und bildgebende Diagnostik, Erarbeitung eines funktionellen Therapiekonzeptes mit dem Ziel einer schmerzfreien Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit bis hin zur Anleitung zum gesundheitlich orientiertem Sport. Ausführliche Details hierzu finden Sie unter dem Menüpunkt "Leistungen" auf dieser Internetseite.

Viele Patienten werden von ihrem Hausarzt zu uns überwiesen, dies ist jedoch nicht zwingend notwendig. Sie können uns jederzeit auch ohne Überweisungsschein aufsuchen. Die pro Quartal fällige Praxisgebühr entrichten Sie dann in diesem Fall bei uns. Notwendige Überweisungen in eine andere Praxis stellen wir Ihnen dann bei Bedarf gerne aus.

Bitte denken Sie daran, bei jedem Termin Ihre Krankenversicherungskarte mitzubringen.


IGEL

IGEL ist die Abkürzung für "Individuelle Gesundheitsleistungen". Darunter werden Beratungen, Untersuchungen und ergänzende Behandlungsverfahren zusammengefasst, die den Behandlungserfolg optimieren. Diese Zusatzleistungen sind aber häufig nicht Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung und müssen deshalb privat bezahlt werden. Es gilt die privatärztliche Abrechnungsgrundlage: die Amtliche Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Bei Privatversicherten werden diese Leistungen zum großen Teil von deren Versicherung übernommen.

Ausführliche Informationen zu unseren Individuellen Gesundheitsleistungen bietet Ihnen unsere Broschüre

(pdf-Dokument, 660 kb)

In der Praxisklink Zähringen können wir Ihnen folgende IGEL-Leistungen anbieten:

Untersuchungen:

- Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)

- Bestimmung der Knochenabbaurate mittels CTX-Test

- 3-dimensionales Messverfahren der Wirbelsäule

- Bestimmung der Körpergröße bei Kindern

- Optimierte Einlagenversorgung durch 3-D-Podoskopie /

Podometrie

- Sportleistungsbeurteilungen mit Lactatmessungen

Behandlungen:

- Hochenergetische, extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)

- Hochenergetische Lasertherapie

- Magnetfeldtherapie (MFT)

- Knorpelkuren mit Hyaluronsäure

- Akupunktur

- Osteopathische Therapie

- Atlastherapie bei Säuglingen und Erwachsenen

- Unterwassermassage mit Hydrojet

- Rückenmuskulatur-Aufbauprogramme nach dem FPZ-Konzept

Beratungen:

- Ernährungs- und Diätberatung

- Sportmedizinische Beratung


private Krankenversicherung

Selbstverständlich behandeln wir in der Praxisklinik Zähringen auch Patienten, die in einer privaten Krankenversicherung versichert sind.

Im Unterschied zur Abrechnung über die gesetzliche Krankenversicherung können wir bei privatärztlicher Behandlung über das Maß des Notwendigen hinausgehende ausführliche Erläuterungen zum Krankheitsbild geben. Auf Ihre individuellen Wünsche hinsichtlich des Behandlungsumfangs und der Behandlungsverfahren können wir umfangreicher eingehen.

In der medikamentösen Behandlung steht uns für privat Versicherte eine weit größere Auswahl an Wirkstoffen zur Verfügung.

In der Verordnung von physiotherapeutischen Behandlungen bestehen für privat Versicherte weniger Einschränkungen.


Kooperation

Die Praxisklinik Zähringen steht als modernes orthopädische Behandlungszentrum im ständigen Austausch mit vielen Institutionen und Behandlungszentren. Eine besonders intensive Zusammenarbeit verbindet uns mit folgenden Einrichtungen:

Praxisklink Zähringen - Schmerztherapie

Die Gemeinschaftspraxis Dres. Ehmer | Darrmann | Bölch bildet den schmerztherapeutischen Teil der Praxisklink Zähringen. Durch die intensive Kooperation von Orthopäden und Schmerztherapeuten können wir Ihnen ein besonders umfangreiches Untersuchungs- und Behandlungsspektrum anbieten.

Website: www.schmerztherapie-freiburg.de



Praxisklinik Zähringen - Aktiv Reha

Die physiotherapeutischen Leistungen der Praxisklinik Zähringen werden von Aktiv Reha - Zentrum für Physiotherapie und Rehabilitation angeboten. Die enge Kooperation von orthopädischen Fachärzten und erfahrenen Physiotherapeuten innerhalb der Praxisklinik bedeutet für Sie eine optimal aufeinander abgestimmte Behandlung und kurze Wege.

Website: www.aktivreha.de



Praxisklinik Zähringen - Der Rücken

Das private Institut für Rückengesundheit widmet sich als vierte Einheit in der Praxisklinik Zähringen dem medizinischen Rückentraining. Auch hier bietet die enge Verzahnung mit der Orthopädie wertvolle Synergien.

Zweigpraxis für Wirbelsäulen-Chirurgie in Dubai, German Medical Center, Vereinigte Arabische Emirate

In der Dubai Healthcare City behandelt Dr. Achim Lüth regelmäßig Patienten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und führt u. a. minimal-invasive Wirbesäulenoperationen durch.

Website: http://www.gmcdhcc.com



Zentrum für ambulante Diagnostik und Chirurgie

Das Zentrum für ambulante Diagnostik und Chirurgie im Stadtteil Stühlinger bietet optimale Voraussetzungen für unsere ambulanten Operationen, die wir überwiegend in dieser Einrichtung durchführen.

Website: www.zadc.de



Bruder-Klaus-Krankenhaus Waldkirch

Alle größeren Operationen (endoskopisch, mikroskopisch und offen) z.B. bei BS-Prolaps, Spinalkanalstenose bis hin zu künstlichen Bandscheiben oder Stabilisierungsoperationen mit Schrauben und anderen Implantaten bei Degeneration, Instabilität oder WS-Verkrümmung erfolgen in Kooperation mit dem Bruder-Klaus-Krankenhaus in Waldkirch. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Bruder-Klaus-Krankenhaus führen wir akute und konservative Schmerzbehandlungen durch.

Website: www.rkk-ggmbh.de


Kreiskrankenhaus Emmendingen

Hüft- und Knieprothesen werden im Kreiskrankenhaus Emmendingen operativ eingesetzt. Dort erfolgt auch der stationäre Aufenthalt im Anschluss an die OP.

Website: www.krankenhaus-emmendingen.de


Wissenswertes

Voraussetzungen für ambulante OP

Für die von uns durchgeführten operativen Eingriffe gelten bestimmte Voraussetzungen, über die wir Sie hier gerne informieren möchten.

Ein Eingriff kann nicht durchgeführt werden, wenn Sie an schweren organischen Erkrankungen leiden, insbesondere wenn diese bisher nicht ausreichend behandelt wurden.

Bei einer akuten infektiösen Erkrankung mit Fieber sollte der Eingriff ebenfalls nicht durchgeführt werden, sondern auf einen Zeitpunkt nach Abklingen der Infektion verschoben werden.

Vor einem operativen Eingriff müssen wir in Ihrem eigenen Interesse sicherstellen, dass Sie unsere Empfehlungen für das Verhalten vor und nach der Operation in Narkose oder Regionalanästhesie verstanden haben und befolgen werden.

Bei ambulanten Eingriffen müssen ausreichende Betreuungsmöglichkeiten in der häuslichen Umgebung für die Zeit nach der Operation gegeben sein.


Vor dem OP-Tag

Vor der Durchführung einer Operation besprechen wir den Eingriff und die Narkose mit Ihnen und beantworten Ihre Fragen.

Eine oder mehrere Voruntersuchungen geben uns die Möglichkeit zu beurteilen, ob eine Operation ambulant durchgeführt werden kann, d. h. ob Sie nach der Operation am selben Tag in Begleitung wieder nach Hause gehen können.

Ebenfalls vor der Operation besprechen wir mit Ihnen die Verhaltensregeln für den Operationstag.


Der OP-Tag

Am Operationstag selbst müssen Sie unbedingt nüchtern bleiben. Nach dem Eintreffen in der Praxis begleiten wir Sie in den OP-Bereich und bereiten Sie für den Eingriff und die Narkose vor. Anschließend beginnt die Narkose und der eigentliche operative Eingriff.

Im Anschluss an die OP betreuen wir Sie im Aufwachraum bis Sie sich so wohl fühlen, dass wir Sie in Begleitung nach Hause entlassen können. Für den Weg nach Hause, den Rest des Tages und die Nacht nach der Operation benötigen Sie die Unterstützung einer Vertrauensperson.


Essen und Trinken

Durch die Narkose werden neben dem Bewusstsein und dem Schmerzempfinden auch die Schutzreflexe (z.B. Schluck-, Würg- und Hustenreflex) ausgeschaltet. Es besteht die Gefahr, dass Mageninhalt in den Rachen gelangt, eingeatmet oder ungeschützt in die Luftwege gelangt und eine schwere Lungenentzündung hervorruft. Diese Gefahr ist um so größer, je größer der Mageninhalt ist, das heißt je kürzer die letzte Mahlzeit zurückliegt. Vor jeder Narkose sollten Sie im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit mindestens sechs Stunden keine Nahrung zu sich nehmen und mindestens vier Stunden (bei Kindern zwei Stunden) nicht mehr trinken. Auch ein Bonbon, ein Kaugummi und eine Zigarette erhöhen den Magen-saftanteil und damit den Mageninhalt.

Bis 6 Stunden vor Ihrem Termin dürfen Sie eine Kleinigkeit essen, bis 4 Stunden vorher (Kinder 2 Stunden) klare Flüssigkeit trinken.


Wirkung

Allgemeinanästhesie

Die modernen Medikamente ermöglichen ein rasches und sanftes Hinübergleiten über einen schlafähnlichen Zustand in die Allge- meinanästhesie. Sowohl beim Einspritzen der Medikamente in den Infusionsschlauch als auch bei der Verabreichung der Narkosegase mit der Atemluft schlafen die Patienten nach etwa einer halben Minute tief und fest ein.

Nachdem Sie eingeschlafen sind, überprüft Ihr Anästhesist ständig neben den lebenswichtigen Organfunktionen (wie Blutdruck, Herz-schlagfolge, Sauerstoffaufnahme im Gewebe) die Narkosetiefe. Mit Hilfe der heute verfügbaren Überwachungsgeräte und Medikamente kann er sehr genau und rasch die Narkosetiefe steuern und vorzei-tiges Erwachen verhindern.

Sie brauchen sich also keine Sorgen zu machen, dass Sie während der Operation wach werden.

Regionalanästhesie

Für viele orthopädische Eingriffe ist jedoch eine Allgemeinanästhesie gar nicht notwendig. Durch die medikamentöse Blockade der großen Nervenbahnen kann die Schmerzempfindung in denjenigen Körperregionen ausgeschaltet werden, in denen der Eingriff stattfindet. Ob eine Regionalanästhesie für die bei Ihnen vorgesehene Operation in Frage kommt, kann Ihnen Ihr Arzt im Vorgespräch mitteilen. Fragen zu Ablauf und Wirkung des jeweiligen Verfahrens bespricht der Narkosearzt vor der Operation mit Ihnen.

Lokalanästhesie

Für bestimmte minimal-invasive Eingriffe ist sogar lediglich eine Lokalanästhesie erforderlich. Bei dieser Form der Betäubung wird die Schmerzempfindung lediglich im Operationsgebiet selbst ausgeschaltet, man spricht auch von örtlicher Betäubung. Ob der bei Ihnen geplante Eingriff in örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann, entscheidet und bespricht Ihr Arzt vor dem Eingriff mit Ihnen.


Angst vor der Narkose

Selbstverständlich haben viele Patienten vor einem operativen Eingriff ein ungutes Gefühl und manchmal sogar regelrecht Angst vor der Narkose. Solche Gefühle sind ganz natürlich und sollten im Vorgespräch zwischen Ihnen und Ihrem Arzt auch besprochen werden. Die Anästhesie, sprich Narkosemedizin, gehört zu den modernsten und innovativsten Fachgebieten in der Medizin. Ihr stehen heute Medikamente zur Verfügung, mit der die Narkosetiefe sehr genau gesteuert werden kann. Während der Narkose werden Ihre Körperfunktionen - Puls, Blutdruck, Sauerstoffgehalt des Blutes - ständig vom Narkosearzt überwacht. Die große Zahl der Operationen, die mit den Mitteln der modernen Medizin völlig ohne Komplikationen durchgeführt werden, sind ein Beleg dafür, dass die Risiken eines Eingriffes sehr gering sind.


Schmerzen

Schmerzen nach der Operation sind nicht vollständig zu vermeiden, sie können aber heute auf ein erträgliches Maß begrenzt werden. Der Bedarf an Schmerzmitteln hängt vor allem von der durchge-führten Operation ab. Um Ihnen die Zeit nach der Operation so angenehm wie möglich zu machen, wird bereits während des Eingriffs die Dosierung auf den erwarteten Bedarf abgestimmt. Nach der Operation kann die Behandlung jederzeit an den individuellen Zustand des Patienten angepasst werden. Wir informieren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch genauer über Möglichkeiten adäquater moderner Therapie insbesondere unter Berücksichtigung regionaler / lokaler Anästhesieverfahren.


Übelkeit

Früher waren Übelkeit und Erbrechen nahezu unvermeidliche Folgen jeder Narkose. Die modernen Medikamente lösen die unangeneh- men Nebenwirkungen wesentlich seltener aus, einige sind sogar zu ihrer Behandlung geeignet. Dennoch können wir leider auch heute noch keine Gewähr für eine Aufwachphase ohne Übelkeit geben. Häufigkeit und Ausprägung hängen von der persönlichen Veran-lagung und der durchgeführten Operation ab. Bei bekannter Veranla-gung können wir jedoch besondere vorbeugende Maßnahmen und Medikamente anwenden.


Essen und Trinken

Zu frühzeitige Zufuhr von Flüssigkeit und fester Nahrung nach einer Narkose kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Im eigenen Interesse sollten Sie daher mit dem Trinken warten, bis das betreuende Personal im Aufwachraum Sie dazu auffordert. Nach Lokalanästhesie dürfen Sie unmittelbar nach der Operation essen und trinken.


Duschen und Baden

Duschen, auch mit Seifen, sofern sie keine ätherischen Öle als Duftessenz enthalten, ist prinzipiell ab dem zweiten Tag nach der Operation erlaubt. Die Angst vor Wundinfektion ist bei der heutigen Wasserqualität und der Verwendung von Seife nicht mehr be- gründet. Nur das Baden oder zu hohe Temperaturen sind zu ver-meiden, da dies zum Aufquellen der Haut auch im Nahtbereich führt.


Rauchen

Während der Heilungs- und Regenerationsphase empfehlen wir Ihnen nicht zu rauchen, da Nikotin die Blutgefäße verengt und durch die verminderte Durchblutung die Heilungsvorgänge langsamer ablaufen.